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Ohne Container betreiben

Envoryx ist dafür gedacht, in seinem Container zu laufen, und davon geht der Rest dieser Doku aus. Das Binary läuft aber auch direkt auf einem Linux-Host mit Docker (envoryx serve), zum Beispiel wenn du an Envoryx selbst bastelst. Ein paar Dinge funktionieren dann anders.

Der Proxy kann von außerhalb eines Containers nicht in die Projektnetze, also spricht er jedes Projekt über seinen veröffentlichten Port auf 127.0.0.1:<port> an. Für die Ports 80 und 443 braucht er das Recht, niedrige Ports zu belegen - sudo setcap cap_net_bind_service=+ep ./envoryx gibt es ihm -, oder du legst den Proxy woandershin, etwa ENVORYX_PROXY_HTTP=:8080 und ENVORYX_PROXY_HTTPS=:8443.

Bei den Pfaden wird es einfacher: Es gibt keine Übersetzung zwischen Container und Host, ENVORYX_CONFIG_DIR und ENVORYX_PROJECTS_DIR zeigen einfach auf Ordner auf dem Host (Standard /config und /projects). Was du verlierst, sind die Netzwerk-Aliase. Projektcontainer lösen Namen über das DNS des Docker-Hosts auf; ein Projekt kann http://shop.test also nicht aus seinen eigenen Containern heraus aufrufen, wie es geht, wenn Envoryx als Container läuft.

Alle Einstellungen sind Umgebungsvariablen - siehe Konfigurationsreferenz.